Haushalt ist Alltag? Ohne uns!

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Tipps um Stress leicht zu bewältigen

Ein Haushalt, so wird es immer wieder gerne präsentiert, ist ein bisschen wie eine Firma, und die Hausfrau oder der Hausmann ist dann eben der Manager des Ganzen. Dass wie in jeder Firma Dinge klappen oder gründlich schief gehen, dass Geld für falsche Sachen ausgegeben wird, so dass man ins Schleudern gerät, legt nahe, sich den eigenen Haushalt einmal unter dem Prinzip der Effizienz anzusehen.

Chaos produziert Chaos, und am Ende kommt oft auch Stress heraus, den man wirklich gerne vermeiden möchte.
Was muss man tun, um die Haushaltsführung zu optimieren? Auch wenn einzelne bei der Idee lächeln oder die Nase rümpfen: Ein Haushaltsbuch hilft ungemein, die Kosten nicht nur staunend zu betrachten, sondern sie letztendlich auch zu reduzieren.

Es ist erwiesen, dass, wenn man sich genau notiert, wie viel Geld man wofür ausgegeben hat, die Kosten automatisch gesenkt werden. Ein Wunder? Nein, dies hat einfach damit zu tun, dass man es sich eben drei mal überlegt, ob man nun das 10. oder 11. völlig identische T-Shirt kauft, auch wenn man Hellgelb vielleicht noch nicht in der Sammlung hatte.
Dass dieses Haushaltsbuch durchaus auf moderne Art geführt werden kann, ist dabei die besonders gute Nachricht. Wenn man den PCsowieso eingeschaltet hat, kann man auch gleich die Daten in eine Excel-Datei eintragen. Also, für den Tag X eintragen, was man „mal eben“ für Croissants, für Schokoriegel und für die quengelnden Kinder für Süßigkeiten ausgegeben hat. Diese Kosten sind im Bewusstsein nämlich sonst schneller weg, als die Sachen aufgegessen wurden!

ID-10059799Ein beträchtlicher Stress wird natürlich auch durch die diversen Rollen erzeugt, die eine Frau einnehmen muss. Morgens drei Menschen aus dem Schlaf kitzeln, sie mit Essen zu versorgen, bevor man zur Arbeit geht, und das ohne jede Gegenliebe? Genau das produziert aber den Stress! Viel besser ist es, eine Viertelstunde früher aufzustehen, so kleine Karenzen einzubauen, wenn der Filius mal wieder maulig in seinem Bett verharrt, das bringt ein Stück Gelassenheit. Man wird alles schon schaffen, ohne dass morgens schon Schweißausbrüche auf der Tagesordnung stehen. Umgekehrt ist es auch gut, sich abends noch einmal eine Runde „Eigenleben“ zu sichern. Wer praktisch ermattet mit den Kindern zur gleichen Zeit zu Bett geht, ist immer im Einsatz, zumindest mental. Einfach noch ein paar Minuten nur für sich genießen, mit oder ohne TV, vielleicht ein Glas Wein – das aber auch genossen werden sollte!
Zum Haushalt gehört leider auch das Thema Ordnung und Sauberkeit. Bekanntlich gehen da die Vorstellungen ja weit auseinander. Was manch einem als freundliche Atmosphäre erscheint, ist für den anderen der blanke Horror und unerträglich. Also sollte man sich in Gelassenheit üben, wenn man in einem Haushalt auf verschiedene Toleranztypen trifft! Gut ist es auch, sich einmal anzusehen, an welcher Stelle man wohl zu pingelig ist, und ob dies nicht etwas lockerer gehandhabt werden kann. Es mss nicht die ganze Wohnung so aussehen, als käme gleich das Team von „Schöner Wohnen“!. Kleine Inseln der Unaufgeräumtheit sind doch sympathisch, zeugen von Leben. Ein Stapel Zeitungen, die Kaffeetasse am PC, das ist doch Alltag!